Neun mal Alice, bitte

03.07.2011
Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals ein Eintrag über die schreiben werde, aber nach dem neuen Album musste ich es tun.
Es geht um ... Alice Nine. Eine VK Band (zumindest damals) aus Japan bestehend aus fünf Typen:

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Hiroto(gt) / Tora (gt) / Shou(vo) / Saga(ba) / Nao(dr)


Die gibt es schon seit 2004, aber hören tue ich sie erst seit einigen Jahren, so ungefähr in meiner Hochphase, wo ich mir vieles aus dieser Branche angehört habe (ca. 2006-2007).
Ich will nicht groß deren Geschichte oder Musik beschreiben. Nur eins, ich mochte deren DVD HELLO, DEAR NUMBERS unheimlich gern und habe es eine zeitlang regelrecht verschlungen.


- Mein liebster Song damals -

Der Höhepunkt war wohl der, dass ich sie live in Köln sehen konnte... beim JRock Invasion Episode I am 29.12.2007.
Ich muss zugeben, Shou ist live nicht sonderlich singfest. Einige Wackler und Zitterpartien kann sogar ich als Anfänger hören, aber er hat eine schöne, tiefe Sprechstimme, so anders zu seiner Singstimme. Damals der Hauptgrund warum ich deren jap. Interviews anhörte, obwohl ich kein Wort verstand. xD

Also verfolgte ich ab und an, was sie so musikalisch trieben, bis zum Album Alpha, was so um die selbe Zeit herauskam wie das Invasion. Es wurde mehr und mehr ..naja für meinem Empfinden lascher und der Grip fehlte irgendwie. Sie hatten eigentl immer einen großen Touch Pop gehabt, aber öfter auch härtere Sachen, aber das war seitdem nicht wirklich gewesen und so schwand mein Interesse an der Band.

Bis ich wieder ihr neues Album GEMINI (seit Feb 2011) anhörte. Dessen Kernstück ist das gleichnamige Gemini, aufgeteilt in drei Songs!
  1. Gemini - 0 - eternal
  2. Gemini - I - the void
  3. Gemini - II - the luv
Die drei Songs gehören zusammen .. und naja episch ist was übertrieben, aber geht definitiv in diese Richtung. So eine gute Komposition von einer JRock Band habe ich ewig nicht mehr gehört. Um ehrlich zu sein, ist es das erste Mal, dass mir sowas bei denen untergekommen ist.
Musik ist gut und Shou kann wieder gut singen. xD Davor war es echt nur Popgedüdel und jetzt so ein tolles Stück, ich bin begeistert.


- Der PV selbst ist langweilig. -

Leider finde ich online nur den ersten Teil, aber man merkt am Ende an, dass es noch weiter geht.
Ich höre es mir seit einigen Tagen fast nur rauf und runter und drücke mehrmals auf repeat, trotz der satten Länge von 12 Minuten im Stück.
Der Rest des Albums ist eigentl nicht so erwähnenswert, obwohl birth in the death auch nicht schlecht ist, sozusagen ein guter Abgang von Gemini.

Mein Schlusswort ist: Tot geglaubte Bands können manchmal doch einige Perlen hervorbringen und man sollte nie die Hoffnung verlieren. ^.~

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