Golden Maritim

15.01.2013
Letzten Samstag gab es in HH ein 20er-50er Event im Hotel Maritim, ganz kreativ heißt die Veranstaltung folglich auch Golden Maritim.

Veranstaltet wurde es von drei Privatpersonen, die es auch zum ersten Mal taten. Dafür kann ich nur meine Bewunderung zeigen. Es war nämlich sehr toll!

Das Ganze fand in einem Bereich des Maritims statt, was noch originell aus der damaligen Zeit erhalten ist: Das Restaurant Classic.
Über dem Hauptraum gab es noch einen Gang, wo man  über die Balustrade auf die Tanzfläche schauen konnte. Am Ende des Ganges befanden sich drei Salonräume, wo das Programm angeboten wurde.



Das Programm des Abends bestand aus Tanzworkshops, Livemusik, ein Vintage Fashion Talk - Männermode, Vintagestyling für Frau und Mann und einem passenden Flohmarkt. Natürlich konnte man bis zum Schluss durchtanzen, was ich persönl nicht in Anspruch nahm.

Stattdessen wurde das Programm ausgetestet, wobei mir der Talk am besten gefiel. Ich kam mit keinem Vorwissen in dem Vortrag und ging mit mehr Wissen wieder raus. Erstaunlicherweise gab es gewisse Parallelen zwischen der Lolitamode/szene und der Vintagemode/szene (zumindest die Männermode), was mich sehr überrascht hat.
  • Alle Träger/innen dieser Szenen müssen einiges Geld hergeben für die Kleidung.
  • Eine aufwendige Suche gehört u.U. dazu bis man das passende Kleidungsstück besitzt.
  • Wiederverkaufswert kann sehr hoch sein.
  • Die Gaderobe wird langsam aufgebaut.
  • Mehrschichtig und es gehört nicht zum guten Ton dann was essenzielles abzulegen.
  • Viele Bestandteile und es wird auf Details und (korrekte) Kombination geachtet.
- Leider ging es mit meiner Kamera nicht besser, Vortragender: Raphael-Alexander Lorenz -

Danach schauten wir bei den Vintagestylisten vorbei. Es gab einen Barbier (?), der Pomade in das Haupthaar der Männerköpfe ästhetisch-aussehend verteilte und es gab drei Damen für die Frau mit MakeUp, Manikure und Frisur. Natürlich sind wir durch den Vintagemarkt gestöbert, der aus eine handvoll Händlern bestand: Ein Sammelsurium aus Kleidung, Accessoires, Gebrauchs- und Dekorationsgegenständen.


Meine Ausbeute

Erwähnenswert war es, dass wir japanische Kleidung unter den Waren gefunden hatten und besonders hübsche Chiffonblusen aus England mit einem imposanten Preis.
Der Rest des Abends bestand für uns nur noch aus Gesprächen und Beobachtungen der tanzenden Gäste. Es gab viele herausgeputzte Leute aber auch eine Vielzahl an Normalgekleideten, was aber im Rahmen war.


Im Ganzem fand ich es ein gelungender Abend. Es wäre toll, wenn noch mehr Vorträge geben würde wie zB eins über die Frauenmode der Zeit. Besonders bin ich von der Location angetan, es macht schon einen Großteil des Flairs aus, wenn man in solchen authentischen Räumen feiern kann. Eine Wiederholung ist auf jeden Fall angebracht!

Und zuletzt mein Outfit. Eigentl hatte ich geplant meine Haare hochzustecken, aber aus Faulheit (und der Vorkenntnis, dass es wahrhscheinl nicht so wird wie gedacht) blieb ich bei einer sehr simplen Zwirbeltechnik (ohne Zopf und Locken), was mir aber die Nerven geraubt hatte, da Symmetrie mit mir ein Spielchen spielte.


MakeUp-Technisch ist es auch nichts gewagtes mit den roten Lippen und ausgeprägtem Lidstrich, der hier von der Brille verdeckt ist.

Bei den Klamotten war es schon eine kleine Odyssee. Den Rock hatte ich kurz davor gekauft und war fest, dazu wollte ich eine hellgrau-blaue Chiffonbluse anziehen und brauchte noch eine farblich passende Strumpfhose, was ich auch fand. Beim Probetragen gefiel mir der Rock mit diesem Farbton aber nicht mehr und so schmiss ich es wieder um und suchte einen Tag vorher nach einer neuen Bluse inkl neuer Strumpfhose. Erstaundlich dass ich noch was gefunden hatte, normalerweise habe ich nie so ein Glück.
(Das Glück verließ mich dagegen heute, weil diese Bluse trotz Wäschesack beim Waschen im Rücken ein bisschen gerissen ist. >_> )

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen