Cat Devil Ninja - Part II

18.04.2013
Weiter ging es mit der guten Ninja-Dame. Part I könnt ihr dort nachzulesen. Diesmal befasste ich mich mit den roten Tabi-Socken und dem weiß-goldenen Kragen bzw. dem ganzen Unterhemd.


Für die Tabi suchte ich erstmal nach passenden Schnittmustern, sowas kompliziertes wie die Tabi-Form traue ich mich nicht ohne Ahnung heran. Sobald man die passenden englischen Begriffe in Google eingab, war das Schnittmuster plus Anleitung schnell gefunden.



Nur verstand ich leider nicht wirklich die Anleitung für die historisch-korrekte Nähmethode. Daher wich ich auf einer anderen Anleitung aus, das etwas einfacher, schneller, aber dafür weniger hübsch vorgeht.
Da versuche ich noch auf eigene Faust Näh-Verbesserungen einzubauen, damit die Socken schöner aussehen. Aber tricky bleibt es allemal.
Für die Zehen braucht es für meine Verhältnisse recht viel Handarbeit, die ich nicht gewohnt bin. Ich bin mehr der Freund des endlos Feststecken mit Stecknadeln.

- Meine Fußsohlen -

- Handarbeit -


Ihr merkt schon gleich, die Socken haben die falsche Farbe. Nun diese sind auch die Test-Socken, damit ich nicht gleich die Tabi  aus dem richtigen Stoff verhunze.
Als ich anfing aus dem roten Stoff die Socken zu nähen, merkte ich aber, dass der Stoff viel zu dick und unelastisch war. Daher muss ich nun neuen Stoff kaufen, um die roten Tabi zu machen. Das bedeutet: Fortsetzung folgt!

Nach dieser kleinen Sockentour machte ich mich danach an dem weißen Kragen. Die Überlegung war zuerst, wie ich das Ganze konstruktieren soll.
Betrachtet man die Referenz, erkennt man, dass der weiße und lilane Krägen nicht zusammen gehören. Es sind also 2 Krägen, die für sich um den Hals geschlagen werden.  Für Weiß brauche ich nun ein Unterhemd, woran der Kragen anliegt. Und wenn ich schon ein Unterhemd für den Kragen machen, kann ich auch gleich diese weiße Seitenpartie annähen, die unter dem Arm hervorlugt. Nebenbei gesagt, schaut die Seitenpartie aus wie um den Körper gewickelte Bandagen.


Nach ein bisschen Schnittmuster-Tüftelei und Ausprobieren ist mein Unterhemd auch schon fertig. Da ich nicht so sportlich wie die gute Kunimitsu bin, war ich so frei und habe die Seitenpartie erheblich nach oben gezogen.



Geschlossen wird es an beiden Seiten mit Bändern. Da das Unterhemd verdeckt wird, habe ich die Abnäher nach außen gelegt, wie es bei einem Futterstück üblich ist. Ich werde das Hemd wahrscheinl mit einigen Handstichen an das lilane Kimono annähen, damit es nicht verrutscht. Außerdem brauche ich auch nur dieses Hemd zu waschen und brauche keine Angst um das Kimono zu haben, das bemalt wird und evtl beschädigt wird, Farbe ausläuft etc.

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