Chiffon Sommerkleid - Teil II

28.06.2016
Auch letztes Wochenende war bei mir Nähen angesagt! Nach dem letzten Stand, wo ich anfing den Torso zusammen zu setzen, ging es weiter. Die Gummifäden eingesetzt, Mittelteil an die Seitenteile angenäht und die Dekoration angebracht. Wie so oft nähte ich etwas unorthodox, da ich das Futter nicht in einem Stück annähte, sondern beim Mittelteil mit dem Shirring  zuvor mitnähte. Damit war schon etwas Gefummel verbunden, aber nach einigen Denkanstößen ging es schon voran.

Als nächstes wurde der Rücken zusammen geschustert, was ziemlich unproblematisch war: kein Shirring und normales Futter. Wie angekündigt, wurde eine Schnürung mit eingefasst, die aus einfachen Satinbandschlaufen besteht. Der Rücken war daher ziemlich flott zu nähen.


Beim letzten Mal hatte ich ja erwähnt, dass ich auf den Stoff gewartet hatte, was mir nur zugute kam, dazu später mehr. Denn zuerst waren die Ärmel dran. Mein erstes Design, mit fester "Manschette" und dem Band, gefiel mir während des Nähens doch nicht mehr und so wechselte ich auf eine andere Version um: Zwar immer noch am Ellbogen endend, aber dafür mit Tunnelzug und Biesen im Ärmel.


Und jetzt kommen wir zu meinem Malheur: Ich hatte das Ärmelloch viel zu groß eingeplant und nach dem Einsetzen der Ärmel konnte ich beim Probetragen meine Arme nicht gut nach oben bewegen. Die Ärmelnaht verlief an der Achse viel zu sehr außen rum. Dummer Fehler beim Schnittzeichnen, das ich nur beheben konnte, indem ich neue Seitenteile für vorne und hinten zuschnitt und annähte. Es war etwas fummelig, alles zu trennen und anzunähen, aber ich nahm eine "Abkürzung", was von außen nicht zu sehen ist
Danach setzte ich das Futter für den Torso ein und gleich darauf auch den Rock am Oberteil. Schließlich wollte ich so bald wie möglich den Reißverschluss einsetzen, damit ich das Kleid auch beim Probetragen schließen konnte, um so den beinahe endgültigen Sitz zu überprüfen.


Ich muss sagen, angezogen (und hinten geschnürt), macht sich das Kleid viel besser als so platt auf dem Boden ausgebreitet. Was noch fehlt, ist das Futter für den Rock, und diverse Handstiche und Handarbeiten, wie Schleifen annähen, Futter an dem RV fixieren und und und.
Da ich den nachgekauften Stoff abermals komplett für das Kleid aufgebraucht habe, muss ich mir wieder neuen kaufen, um wieder genug für einen passenden Kopfschmuck zu haben.

Ich bin außerdem am überlegen, was für einen schönen und klangvollen Namen ich dem Kleid geben sollte. Meine selbstgemachten Kleider gebe ich ja immer einen. Bei Print-Stücken ist das ja einfach, da ich mich an die Motive orientiere. Bei solchen hier, die nur aus Unifarben bestehen, wird es schwieriger für mich. Mal sehen, was mir einfallen wird.

2 Kommentare:

Onychophora hat gesagt…

Die Farbkombination gefällt mir immer noch super. Aber ja, so auf dem Boden liegend kann ich mir vor allem die Ärmel nicht wirklich vorstellen. Ich bin dann mal auf Tragephotos gespannt!

Rai hat gesagt…

Wie wärs mit Lady Grey? Passend zur Farbe und inspiriert von dem leckeren Tee ;)
Ich finds sehr hübsch, hab mir auch gerade endlich mal wieder Stoff für neue Sachen bestellt (leider gabs keine Option Zeit zum Nähen mitzubestellen).

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