Yuna SAO - Ordinal Scale: Perücke

07.01.2018
Wer hätte das gedacht, dass ich das neue Blogjahr mit einem Cosplay-Beitrag starte? Nun, hier ist er. Und dabei habe ich tatsächlich mit etwas Neuem gestartet und an der Perücke gearbeitet. 
 
Erster Disclaimer: Ich hasse lange Perücken! Ich kriege ein Koller, wenn Haare sich verfangen, verfilzen oder schlicht im Weg sind. Meine Eigenen, die nur bis zum Schulterblatt reichen, trage ich schon so meist gebunden. Von daher habe ich lange auf Cosplays mit langhaarigen Charakteren dankend verzichtet. Aber hier komme ich nicht drum herum und on Top sind die Haare richtig lang ... etwa bis zum Arsch. Das sind ca. 100 cm Länge. 
 
Dazu kommt noch eine neue Sache ... Denn Yunas Haare sind nicht nur gestylt alias geflochten, sondern auch noch mehrfarbig im Ombré-Look! Das bedeutet also eine neue Cosplaytechnik lernen: das Färben von Kunsthaarperücken.
 
 
 
Der Anfang machte eine simple Langhaarperücke in Silbergrau. Zum Glück ist die Farbe gleich der Perücke von Kurai von Angel Sanctuary, sodass ich meine restlichen Tressen von diesem Cosplay mit verwenden konnte. Also verbesserte ich zuerst die Basisperücke, indem ich zusätzliche Tressen an gewisse Stellen einnähte, wie etwa an den Seiten für die Zöpfe. Pony wurde geflochten und dann peu à peu die Seiten abgeteilt, um sie zu flechten. Leider habe ich die Bilder vom Anfangsstadium aus Versehen gelöscht. Daher seht ihr nur Bilder vom geflochtenen Zustand.
 


Wenn ihr euch wundert, dass ich recht breite Strähnen vor den Zöpfen gelassen habe, das ist Absicht. Denn im getragenen Zustand möchte ich etwaige Lücken, an denen meine schwarzen Haare sichtbar sind, um/an den Ohren mit diesen Strähnen verdecken.

Und dann fing das Neue für mich an. Die benötigten Materialien sind zum Glück einfach zu finden: Sprühflasche, Brennspiritus und Marker in der benötigten Farbe. Außerdem Unmengen an Handschuhe, Papier sowie Werkzeug um den Marker zu öffnen, denn man braucht die Farbe im Stift.


Da die Haare im Ombré gefärbt sind, muss ich also graduell die Mischung verdunkeln. Also zuerst die Farbe tröpfchenweise intensiver werden lassen und in der Haarlänge verteilen. Dabei war ich erstaunt, warum das Ganze so pink wurde. Denn der Stift war lila! 


Außerdem war ich am Anfang zu vorsichtig mit dem Färben, sodass die ersten Stufen kaum zu sehen sind. Also noch mal los und einen neuen Marker kaufen, diesmal in Dunkelblau, um einen dunklen Lilaton zu erreichen. 


Also das Ganze wiederholt und über das Pink gesprüht. Ich bin mit dem Farbton super zufrieden, aber weniger mit dem Ombré. Denn was ich später erst realisiert habe, war die Tatsache, dass der Alkohol, in dem die Farbe aufgelöst wurde, generell ein Lösungsmittel ist, dass auch die Farbe, die bereits am Haar war, mit löst. Sprich die bereits gefärbten Partien werden ebenfalls angegriffen und so verschoben sich die Farbpartikel von der Stelle. So entstanden diese komischen Stufen, die ein Tick heller wurden, als beabsichtigt.


Und mit jedem Versuch, es zu verbessern, wurde es schlimmer. Also ließ ich es alles so, wie es eben war. Hiermit ist das Styling an den Haaren selbst beendet. Es fehlen dann nur die Bänder um die Zöpfe und diese halbrunden Formen an ihrem Kopf. Viele haben einfach Dutts am Kopf hingehauen, aber wenn man genau hinschaut, sind es keine, sondern schwebende Halbkugeln. Aber das kommt später noch.

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